"Die Erfahrungen sind wie Samenkörner, aus denen die Klugheit emporwächst." Konrad Adenauer

Lernen von den Erfolgreichen

Partizipation hat viele Gesichter. An jeder Langen Nacht der Partizipation gibt es jeweils zwei Workshoprunden, in denen Projektleitende ihre Erfahrungen teilen. 

Büro für Zukunftsfragen: Bürgerkonsultation - Online/Offline

www.vorarlberg.at/zukunft/

Referent: Christoph Kutzer

Wie gelingt das Zusammenwirken von Bevölkerung, Politik, Verwaltung und Fachinstitutionen? Wie können wir Online-Konsultationen nützen, um bessere Lösungen zu finden und breit getragene Entscheidungen zu treffen? Wie können Offline- und Online-Beteiligung ineinandergreifen? Die "Digitale Plattform Vorarlberg" ermöglicht es der Bevölkerung, sich unkompliziert zu wichtigen Themen, Entwicklungen und Entscheidungen einzubringen. In Gemeinden, Regionen und im Rahmen eines landesweiten Bürgerrats zum Thema Mobilität wurden Erfahrungen gesammelt, welche wir gerne in Austausch bringen.

Wirkung: Gemeinsam werden transparente Erkenntnisse und Lösungen gesucht, um so die Demokratie zu stärken und weiterzuentwickeln.

Stichworte: Dialog - Politische Partizipation - Gesellschaftslösungen

Tankere - ein Ausgehlokal für junge Menschen

Referent: Philippe Eggenschwiler, Verein Tankere

Das Projekt Tankere entsteht aus dem Nachtlebenkonzept der Stadt Bern. Der Verein Tankere, bestehend aus jungen Berner*innen, wird gegründet und mit der Entwicklung und späteren Umsetzung eines Ausgehlokals in der Berner Innenstadt beauftragt. Unterstützt wird der Verein dabei von den städtischen Behörden und einem externen Mandatsträger. Es entsteht ein bisher drei Jahre andauerndes Projekt mit einigen interessanten Wendungen.

Wirkung: Jugendliche und junge Erwachsene erhalten ein attraktives Ausgehangebot und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Nachtleben.

Stichworte: Partizipation - Konzeptarbeit mit Behörden - Stadtkonzept - Zukunftsprojekt

Demokratie lernen und leben in der Gemeinde 

www.campusdemokratie.ch

Referentin: Carol Schafroth, Campus für Demokratie

Demokratie leben heisst, das Umfeld mitzugestalten. Da spielen Gemeinden eine wichtige Rolle. Wie können wir Jugendliche für Politik und Partizipation in der Gemeinde begeistern? Der Campus für Demokratie, die Plattform für politische Bildung und Partizipation, lädt im Workshop zum Erfahrungsaustausch ein.

Tauschen Sie sich über verschiedene Partizipations-Methoden aus und diskutieren Sie Ihre aktuellen Fragen zur politischen Bildung und Partizipation wie: Kann man neue Technologien für die Partizipation nutzen? Wie sieht in Zukunft eine Jungbürgerfeier aus oder welche Jugend-Gremien versprechen eine echte Jugendpartizipation?

Wirkung: Partizipation wird zum Thema gemacht und von allen Beteiligten ernst genommen.

Stichworte: Politische Bildung - Plattform für Partizipation schaffen - Dialog

Das Ideenbüro - Kinder beraten Kinder

www.ideenbuero.ch

Referentin: Christiane Daepp

Das Ideenbüro ist eine von Kindern betreute Anlaufstelle für Probleme und Anliegen aller Art in einer Schule. In einem Briefkasten werden die Anliegen der jüngeren Kinder, der Lehrpersonen, des Hauswarts oder der Schulleitung gesammelt. Einmal in der Woche finden die Beratungen statt.

Wichtigste Erfahrungen aus sechzehn Jahren Ideenbüros in über hundert Schulen werden im Workshop vorgestellt. Namhafte Zukunftsforscher prognostizieren, dass Kreativität, Empathie und Teamfähigkeit die wichtigsten Schlüsselqualifikationen von morgen sein werden. Das Ideenbüro ist dazu ein ideales Übungsfeld.

Wirkung: Durch den gemeinsamen Einsatz für eine lebendige Schulkultur wird die Identifikation und das Verantwortungsbewusstsein gefördert.

Stichworte: Peers - Anlaufstelle - Beratungsangebot - lebendige Schulkultur

besser:: - der Münchner SchülerInnen-Kongress

www.besser-kongress.de

Referent: Lorenz Seibl, Diplom-Soziologe, unterstützt als Geschäftsführer die ehrenamtliche Arbeit der StadtschülerInnenvertretung München

besser:: - der Münchner SchülerInnen-Kongress - das ist ein Wochenende in einer Schule mit 200 Schülerinnen und Schülern, 50 Teamerinnen und Teamern, 40 Workshops, 10 Nachtstudios und jeder Menge Spass. Dabei wird alles von jungen Menschen ehrenamtlich selbst organisiert. Die Veranstaltung läuft unter dem Motto "Wissen, Austausch und Vernetzung" für Schülerinnen und Schüler aus München und Umgebung. Gleichzeitig wirkt die Veranstaltung auch kompetenz- und teambuildend und selbstvergewissernd ins junge Organisationsteam hinein.

Wirkung: Die Partizipation und Mitsprache in Schulen wird gefördert, Stärkung der Schule aus ihrer Mitte heraus, Selbstbewusstsein stärken durch Bessermachen.

Stichworte: Schülerbeteiligung - Teambuilding - demokratische Prozesse - ehrenamtliche Engagement, das Spass macht und Veränderung anschiebt
 

Förderung und Beteiligung von Mädchen bei transeducation - Einblick in ein Zukunftsprojekt

www.transeducation.ch

Referentin: Mandy Abou Shoak, Verein transeducation

Was bedeutet es in der heutigen Zeit, eine Muslima zu sein? Ein Alltag zwischen Vorurteilen, Bevormundung, Religion, Geschichte, Kultur und Tradition? Muslima und selbstbewusstes Einstehen für Frauenrechte und vielleicht sogar Feminismus? Für Mandy Abou Shoak kein Widerspruch. Der Workshop ist ein Einblick in ein Zukunftsprojekt und eine Standortbestimmung, die spannende Diskussionen ermöglicht.

Wirkung: Dekonstruktion des abstrakten Bildes der Muslima durch Partizipationsmöglichkeiten, die Schaffung von Safe Spaces und Anstossen des Dialogs.

Stichworte: Interkultureller Dialog - Partizipation und Inklusion - Stärkung von Mädchen und jungen Frauen

«und» das Generationentandem - wie Jung und Alt ehrenamtlich zusammen arbeiten

www.generationentandem.ch

Referent: Elias Rüegsegger

«und» das Generationentandem sorgt dafür, dass Jung und Alt mehr miteinander zu tun haben: «Wir bauen Brücken – zwischen den Generationen und zwischen verschiedenen Lebenswelten. Wir haben Freude am gemeinsamen, kreativen Schaffen.»

Wirkung: Zwei Generationen kommen ins Gespräch und arbeiten zusammen an gemeinsamen Ideen.

Stichworte: Generationendialog - Wissenstransfer - Kreativität

 

Ich bin Basel – Lieblingsplätze werden sichtbar

www.ichbinbasel.ch

Referenten*innen: Fabienne Plattner, infoklick.ch Nordwestschweiz / Simon Hitzinger, Mitwirkender bei Ich bin Basel / Anicia Rérat, Mitwirkende bei Ich bin Basel

Bei Ich bin Basel haben um die 20 Cityscouts auf partizipative Weise die Lieblingsorte der jungen Basler*innen eruiert. Mit Befragungen, Landkarten und Stecknadeln fingen sie Meinungen auf und machen sie nun - auf einer Karte visualisiert - zugänglich für die Bevölkerung.

Zugänglich sind aber nicht alle Lieblingsorte für alle Menschen, denn rollstuhlgängig ist zum Beispiel nicht einmal ein Drittel aller Lieblingsorte. Dem Thema Barrierefreiheit widmen sich die zwei Cityscouts Anicia und Simon besonders stark. Auf was es für die beiden ankommt, erzählen sie an der Langen Nacht der Partizipation gleich selber.

Wirkung: Junge Basler*Innen erhalten eine Stimme, entdecken ihre Stadt neu und machen auf (Un-)Zugänglichkeit aufmerksam.

Stichworte: Partizipation, Barrierefreiheit, Lieblingsorte, Stadt Basel, junge Basler*Innen
 

Digitale und lokale Partizipation Jugendlicher

www.engage.ch

Referentin: Melanie Eberhard

Was sind die Bedürfnisse von Jugendlichen? Wie können sie ihre Ideen und Anliegen in die Gemeinde einbringen? Und wie kann die Gemeinde diese aufnehmen? Eine Lösung auf diese Fragen liefert das Projekt engage.ch mit einem Prozess für den lokalen Einbezug Jugendlicher und junger Erwachsener. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Verbindung von digitalen und analogen Formen zur Förderung der direkten Mitwirkung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in ihrer Gemeinde. Die digitale Plattform engage.ch sowie die ergänzenden Offline-Angebote werden als Praxisbeispiele im Workshop vorgestellt sowie die Stärken und Schwächen von digitaler Partizipation thematisiert.

Wirkung: Anliegen von Jugendlichen gelangen online in die Politik, der lokale und persönliche Austausch zwischen den Generationen wird gefördert.

Stichworte: Politische Partizipation - Beteiligungsmöglichkeiten sichtbar machen - Lebensraumgestaltung - Dialog

Kinder Mit Wirkung - Wenn Kinder sich aktiv in der Gemeinde beteiligen

www.infoklick.ch/kinder-mit-wirkung

Referent*in: Daniela Ramser, infoklick.ch / Andreas Bühler, Gemeinderat der KinderMitwirkungsgemeinde Weesen

Kinder Mit Wirkung intergriert Kinder in die Gesellschaft, steigert das Wohlbefinden und die Gesundheit und erhöht ihre Identifikation mit dem Lebensraum. Dabei stehen die Themen der Kinder im Vordergrund. Kinder Mit Wirkung ist ein von einer Gemeinde initiierter Prozess, der von infoklick.ch begleitet wird.  

Wirkung: Kinder erfahren sich als aktive Mitglieder der Gesellschaft, lernen mehr über demokratische Prozesse und gestalten ihre Wohngemeinde mit.

Stichworte: Kindern eine Stimme geben - Lebensraum - Beteiligung in der Gemeinde und im Alltag

"Handy ein - das Spiel beginnt"!

Projektleitung: www.aebi-hus.ch

„Handy ein – das Spiel beginnt“ wurde von der Stiftung aebi-hus im Rahmen des nationalen Programms „Jugend und Medien entwickelt. Zu den Kernelementen gehören die intensive Auseinandersetzung mit der digitalen Welt genauso wie die Diskussion und der abschliessende Talk mit dem Publikum. Für Interessierte steht ein praxisorientierter Leitfaden zur Verfügung.

Wirkung: Anhand von Theaterinszenierungen reflektieren und präsentieren Jugendliche ihren eigenen Umgang mit digitalen Medien.

Stichworte: Jugend - Theater - Kultur - Medien - Gesellschaft - Dialog
 

Von der Ersatzbank in die Startformation

Projektleitung: www.blindspot.ch

Blindspot ist eine Nationale Förderorganisation für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung. Blindspot setzt sich durch Integrationsprozesse innovativ für die Inklusion junger Menschen mit und ohne Behinderung und sozialer Auffälligkeit ein. Bekannte Projekte sind z.B. die Cooltour, Wintercamps oder Lareus Metro Sports. Die Kinder- und Jugend-Projekte von Blindspot entsprechen den altersgerechten Bedürfnissen und Interessen und geben eine Plattform für gemeinsame Erlebnisse: Klettern? Kanufahren? Skifahren? Alles ist möglich im inklusiven Miteinander. Dabei werden Vorurteile und Barrieren abgebaut und die Sozialkompetenzen aller Beteiligten gefördert.

Wirkung: Durch verschiedene Aktivitäten wird die Inklusion und Vielfaltsförderung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung unterstützt.

Stichworte: Inklusion - Freizeit - gemeinsam - keine Barrieren - Förderung
 

Verjüngungskur für die Schweizer Politik

Projektleitung: www.dsj.ch

Zurzeit gibt es in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein rund 67 Jugendparlamente (auch Jugendräte genannt), in denen insgesamt über 1‘500 Jugendliche aktiv sind. Durch die Jugendparlamente werden in Kantonen, Gemeinden oder Regionen die Interessen der Jugend von Jugendlichen selbst vertreten. Sie bringen ihre Anliegen selber in Politik und Gesellschaft ein, führen Projekte durch und stehen den Behörden und Politik in Jugendfragen als Ansprechpartnerinnen und -partner zur Verfügung. Die Jugendlichen lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen, und erwerben politische, soziale sowie organisatorische Fähigkeiten. Jugendparlamente geben Jugendlichen eine Stimme, fördern die politische Partizipation und betreiben Jugendförderung im politischen Bereich.

Wirkung: Jugendliche vertreten ihre Interessen mit Jugendparlamenten.

Stichworte: Jugend - Politik - Demokratie - Partizipation - Dialog

Jugendliche reden mit und beleben das Badibeizli

Projektleitung: www.kiju-konolfingen.ch

Hier zählt die Sicht von allen: So haben am Mitwirkungstag in Grosshöchstetten Anfang März 2015 rund 36 Jugendliche teilgenommen. Unter der Leitung der Kinder- und Jugendfachstelle Region Konolfingen konnten sie sich zu ihrer Gemeinde äussern und Visionen entwickeln. Dabei thematisierten sie unter anderem ihr Bedürfnis nach der Optimierung des Freibads – hier wurde vor allem das Badibeizli vermisst, das seit Monaten pächterlos war. Am Mitwirkungstag entstand das Projekt "Badibeizli" inklusive Sammelaktion für die Infrastruktur. Das Beizli öffnete während zwei Wochen in den Sommerferien und an drei Mittwochnachmittagen. Das Projekt war als Ferienjob-Angebot gestaltet, die Jugendlichen wurden nach Richtlinien von jobs4teen.ch bezahlt.

Wirkung: Partizipation lässt Jugendliche Ideen in ihre Wohngemeinden einbringen sorgt für neuen Schwung.

Stichworte: Mitwirkung - Partizipation - Lebensraum - Identifikation

Die Gemeinde als Spielbrett nutzen

Projektleitung: www.mondopoly.ch

Das Begegnungsspiel Mondopoly nutzt eine Stadt, eine Gemeinde oder ein Quartier als Spielbrett. Die Spielteams besuchen verschiedene Spielfelder – und begegnen da Menschen an ihrem Wohn-, Arbeits- oder Freizeitort. Durch eine gemeinsame Aktivität erhalten sie Einblick in deren Leben und Denken. Die Teilnehmenden treffen auf andere Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichsten Hintergründen und Geschichten. Mondopoly bricht dadurch Vorurteile auf, hinterfragt Stereotypen, schafft Nähe und wirkt Ausgrenzung entgegen.

Wirkung: Teilnehmende entdecken die kulturelle Vielfalt am eigenen Wohnort.

Stichworte: Wohnort - Vielfalt - Dialog - Vorurteile abbauen - Spiel - Entdecken
 

Spielend aufwachsen – gute Aufwachsbedingungen schaffen

Projektleitung: www.voja.ch

Im Rahmen des Projektes SPIELEND AUFWACHSEN des Verbands offene Jugendarbeit im Kanton Bern (voja) wurden erste Hinweise gesammelt, was gute kommunale Aufwachsbedingungen ausmachen. Zusätzlich hat die voja vor, ein umfassenderes Bild von guten Aufwachsbedingungen zu schaffen. Der Verband will damit einen Grundstein für künftige politische Führungsinstrumente für die offene Kinder- und Jugendarbeit legen.

Hier setzt der Workshop an der Langen Nach der Partizipation an: Gemeinsam werden weitere Assoziationen gesucht und Elemente erarbeitet, um neue Kategorien zu bilden und mögliche politische Handlungsfelder zu definieren. 

Wirkung: Für Kinder sollen gute kommunale Aufwachsbedingungen geschaffen werden, für die Jugendarbeit ein Führungsinstrument.

Stichworte: Lebensraum - Spiel - Aufwachsen - Mitreden - Jugendarbeit - Leitfaden - Studie

YouReport – das junge Filmteam Köniz

Projektleitung: www.youreport.ch

YouReport hält besondere Momente filmisch fest und erstellt Reportagen über Veranstaltungen von Kirchgemeinden, Vereinen, anderen Organisationen und für Private. Das Filmteam besteht aus freiwillig arbeitenden Jugendlichen. Nach einem Kurs in Videojournalismus nehmen sie die Kamera in die Hand und setzen ihre Kreativität gezielt ein. Die jungen Reporter/innen können sich als Kameramänner engagieren, als Tonmeisterinnen mitmachen oder sich als Cutter „on the job“ einarbeiten. Wer will, kann die Hauptverantwortung übernehmen, den Job vom Filmkonzept über den Dreh bis zum Schnitt übernehmen und so ein Projekt von A bis Z durchziehen.

Wirkung: Jugendliche sind als Filmteam unterwegs, lernen mehr über das Medium und erhalten Einblick hinter die Kulissen von Events, Firmen und Organisationen.

Stichworte: Film - lernen - Journalismus - Engagement - Hobby - Spass - Nachwuchs

Kinder und Jugendliche entdecken die Wirtschaftswelt

Projektleitung: www.y-e.ch

Mit den Programmen von Young Enterprise Switzerland (YES) unternehmen Kinder und Jugendliche Entdeckungsreisen in die Welt der Wirtschaft und des Unternehmertum. So können Primarschüler spielerisch das Thema Gemeinde bearbeiten. In der Sekundarstufe gibt es Inputs zum Umgang mit Geld, Bewerbungstipps und Einblicke in die Grundzüge der Wirtschaft. Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe II können dann gar ein eigenes Unternehmen gründen und für ein Jahr Geschäftsführer/innen sein.

Wirkung: Young Enterprise Switzerland zeigt jungen Menschen, wie Unternehmen, Gemeinden und die Wirtschaft funktionieren.

Stichworte: Wirtschaft - Ideen - Einblick - Jungunternehmer - selbermachen - learning by doing - Schule

Generationen tauschen sich aus

Projektleitung: GenerationenAtelier (Pro Senectute Kanton Zürich)

Im GenerationenAtelier kommen Personen aus allen Altersgruppen zusammen: Gemeinsam schmieden sie Pläne, arbeiten Projektideen aus oder entwickeln gar neue Vorhaben. Pro Senectute Kanton Zürich organisiert diese Ateliers jeweils mit verschiedenen Partnern vor Ort und stellt so auch den Kontakt zwischen den Generationen her. 

Die Zusammenarbeit der Generationen trägt Früchte: So sind in den Ateliers tolle Projekte entstanden und erfolgreich umgesetzt worden. So zum Beispiel die Jugendjobbörse der Jugendinfo Winterthur, die bis heute aktiv genutzt wird. Oder die Plattform obugoo.ch, ein Online-Wissenspool. 

Wirkung: Generationen tauschen sich aus und arbeiten und wirken zusammen.

Stichworte: Generationenbeziehung - Dialog - Projektarbeit - Miteinander - Engagement kennt kein Alter 

Aktive Mitwirkung in Vereinen

Projektleitung: Plan International Schweiz, www.plan.ch

Vereine sind aus der Schweiz nicht wegzudenken – zwei Drittel der Schweizer Wohnbevölkerung über 15 Jahre sind laut dem Freiwilligenmonitor 2016 Vereinsmitglieder. Als Orte des gesellschaftlichen Lebens eignen sich Vereine besonders gut als Übungsfelder für Kinder und Jugendliche, um Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, Handlungsspielräume und -grenzen kennenzulernen und Zusammenarbeit mit anderen zu erproben. Gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Vereinsvertreterinnen und -vertretern schafft das dreijährige Projekt WIR REDEN MIT! Möglichkeiten und Formen, um Kindern und Jugendlichen eine aktive Rolle bei der Gestaltung ihres Vereins zu garantieren und ihr Engagement in Vereinen zu fördern.

Wrikung: Kinder und Jugendliche gestalten ihren Verein mit und übernehmen Verantwortung.

Stichworte: Kinder und Jugendliche - Vereine - freiwilliges Engagement - bedarfsorientierte Partizipation